Das Saarland entdecken

Die folgende Aufzählung stellt nur eine Auswahl dar. Weitere touristische Highlights finden Sie auf der Seite der  Tourismus Zentrale Saarland.


GONDWANA – Das Praehistorium

„Gondwana – das Prähistorium“ ist ein Indoor-Urzeitpark, in dem man die Urzeit „live“ erleben kann. Modernste Animationstechniken und raffinierte audio-visuelle Verfahren lassen den Besucher den Lauf von 4,5 Milliarden Jahren Erdgeschichte mitverfolgen. Monsterskorpione, riesenwüchsige Libellen und gefräßige Dinosaurier sind nur einige der Lebensformen, die in den Austellungshallen wieder zum Leben erweckt werden. Nachgestellte Naturgewalten wie Fluten oder Meteoriteneinschläge vermitteln einen Eindruck über die Lebensbedingungen und die Erdgeschichte vergangener Zeiten.

Adresse: Alexander-von-Humboldt-Str. 8-10, 66578 Landsweiler-Reden, Tel.: 06821 9316310,  www.gondwana-praehistorium.de


Bergbaumuseum Bexbach

Im Besucherbergwerk in Bexbach kann man die Geschichte des saarländischen Bergbaus kennen lernen. Im Museum wird die Geschichte erzählt, und „unter Tage“ kann man alte und neue Gewinnungstechniken bestaunen. Besichtigen  Sie Waschkaue, Verlesepult und Lampenstube, die detailgetreu nachempfunden wurden.
Adresse: Niederbexbacher Straße, 66450 Bexbach, Tel.: 06826 4887,  www.saarl-bergbaumuseum-bexbach.de


Expeditionsmuseum und Wolfspark Werner Freud Merzig

Im Wolfspark Werner Freud in Merzig kann man Wölfe aus unterschiedlichen Teilen der Erde in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten. Der Wolfs- und Menschenforscher Werner Freund kletterte als menschlicher Leitwolf zu seinen Wölfen ins Gehege, heulte und lebte, als wäre er einer von ihnen. Nach seinem Tod im Jahr 2014 wird seine Arbeit durch seine langjährige Mitarbeiterin Tatjana Schneider weitergeführt. Öffentliche Führungen werden angeboten.
Im nahe gelegenen Expeditionsmuseum werden Exponate von Menschen aus unerforschten Gebieten ausgestellt. Viele Male ging Werner Freund auf Erforschungsreise zu Naturstämmen in schwer zugänglichen Gebieten der Erde. Von dort brachte er Geschenke, Alltagsgegenstände oder Jagdtrophäen der Einheimischen mit, die in seinen Ausstellungsräumen zu bewundern sind.
Adresse: Waldstraße 204, 66663 Merzig, Tel.: 06861 911818,  www.wolfspark-wernerfreund.de


Idar-Oberstein

Idar-Oberstein ist die Edelstein- und Schmuckmetropole im Naheland. In zahlreichen Museen und Edelsteingeschäften kann man sowohl rohe als auch geschliffene Steine bewundern oder als Andenken mit nach Hause nehmen. Weiterhin sehenswert in der Stadt sind vor allem die Felsenkirche und die historische Weiherschleife. Einen Einblick in alle Edelsteine dieser Welt bietet das Deutsche Edelsteinmuseum, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Bearbeitet und geschliffene Steine sind ebenso zu bewundern wie Rohmineralien. Die Edelstein-Minen des Steinkaulenbergs sind die einzigen zur Besichtigung freigegebenen Stollen Europas. Hier kann man eine Reise durch die faszinierende Welt voller Glanz und Kostbarkeiten erleben. Weiteres unter  www.idar-oberstein-touristinfo.de


Keramik Villeroy & Boch in Mettlach

In Mettlach befindet sich der Hauptsitz der Weltmarke Villeroy & Boch. Im „House of Villeroy & Boch“ werden Trends der Zeit und zweieinhalb Jahrhunderte „Villeroy & Boch“ in Film und episodenhaften künstlerischen Arrangements lebendig. Weiterhin kann man im Erlebniszentrum Tischkulturen, das Keramikmuseum und das Informationszentrum „Bad, Küche und Fliesen“ besichtigen.

Adresse: Saaruferstraße, 66693 Mettlach, Tel.: 06864 811020,  www.villeroy-boch.com


Römermuseum Schwarzenacker

Vor den Toren der Stadt Schwarzenacker befand sich einst eine römische Siedlung. In der prächtigen Gartenanlage wurden einige Gebäude rekonstruiert, wie z.B. eine Taverne oder ein Haus eines Arztes. Originalfunde wie Statuen und Münzen kann man in dem Freilichtmuseum besichtigen, das zu den schönsten römischen Museen Deutschlands gehört.

Adresse: Homburger Straße 38, 66424 Homburg-Schwarzenacker, Tel.: 06848 730777,  www.roemermuseum-schwarzenacker.de


Saarbrücken

Die Hauptstadt des Saarlandes hat viele Gesichter. Noch heute wird sie von dem barocken Baustil des 18. Jahrhunderts geprägt. Im 17. Jh. wurde ein Renaissanceschloss errichtet, von dem heute noch unterirdische Anlagen vorhanden sind. Nach dessen Zerstörung ließ Fürst Wilhelm Heinrich im 18 Jh. durch seinen Baumeister Stengel eine neue barocke Residenz errichten. Zwischenzeitlich mehrfach in Mitleidenschaft gezogen, in Teilen abgebrannt und umgebaut, erstrahlt das Schloss seit 1989 in neuem Glanz. Heute finden im Schloss kulturelle Veranstaltungen oder Tagungen statt. Auch die Ludwigskirche ist ein Meisterstück des Baumeisters Stengel. Sie gilt als eine der schönsten barocken evangelischen Kirchen in Deutschland. Im Staatstheater finden hochkarätige Theatervorstellungen, Konzerte sowie Ballett- und Tanzvorführungen statt.
Neben weiteren interessanten Monumenten gibt es in der Landeshauptstadt einiges mehr zu erleben. Mehrere Fahrgastschiffe auf der Saar bieten Rundfahrten oder Touren nach Frankreich an. Die vielen Verweilplätze am Saarufer laden ein, sich zu entspannen und die Natur zu genießen. Spaß macht auch ein Bummel durch die vielen Geschäfte der Fußgängerzone oder genießen Sie einfach die familiäre Atmosphäre auf dem St. Johanner Markt.
Jährlich finden zahlreiche überregionale Events wie das Saarspektakel mit Drachen-, Ruderbootrennen und weiteren Wettkämpfen statt. Weiteres unter  www.saarbruecken.de/tourismus und  www.regionalverband-saarbruecken.de/tourismus


Schlossberghöhlen Homburg

Die Schlossberghöhlen Homburg liegen unterhalb der Ruinen der Hohenburg und sind die größten Buntsandsteinhöhlen Europas. Geheimnisvolle Gänge führen in imposante Kuppelhallen, die aufgrund der gelben und roten Färbung des Sandes besonders reizvoll aussehen. Entstanden ist der Buntsandstein, der den Höhenzug oberhalb der Stadt Homburg bildet, vor etwa 250 Millionen Jahren.

Adresse: Schlossberg, 66424 Homburg, Tel.: 06841 2064,  www.homburg.de


Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Die Alte Völklinger Hütte ist UNESCO Weltkulturerbestätte und das bedeutendste vollständig erhaltene Eisenwerk aus dem 19./20. Jahrhundert. Es ist ein Rundgang eingerichtet, bei dem verschiedene Stationen genau beschrieben sind. Zu sehen ist beispielsweise die Sinteranlage, in der Reststoffe der Eisenherstellung recycelt wurden und dem Hochofenprozess wieder zugeführt wurden. Besichtigungen der Stahlhütte und des kompletten Geländes sind ganzjährig möglich. Zusätzlich finden zahlreiche Ausstellungen und Großveranstaltungen in und um die Völklinger Hütte statt.
Adresse: Völklinger Hütte, Rathausstraße 75-79, 66333 Völklingen, Tel.: 06898 9100-100,  www.voelklinger-huette.org


Saarschleife

Das wohl bekannteste Wahrzeichen des Saarlandes ist die Saarschleife in Mettlach-Orscholz. Über Jahrmillionen hinweg hat die Saar ihren Weg in den Stein gegraben und somit ein Naturerlebnis erschaffen, das seinesgleichen sucht. Erkundet werden kann die 12 km lange Saarschleife per Rad, zu Fuß oder mit dem Ausflugsschiff. Den schönsten Blick über das Panorama bietet der Aussichtspunkt "Cloef" in Orscholz. Am Besucher- und Tagungszentrum "Cloef Atrium" beginnt der Baumwifpelpfad Saarschleife mit seinem Aussichtsturm. Empfehlenswert ist auch die Besichtigung der auf dem Bergsporn gelegenen Burgruine Montclair. Weiteres unter  www.tourist-info.mettlach.de


Trier

Trier ist mit über 2000 Jahren die älteste Stadt Deutschlands und liegt mitten im Weinanbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Die weitläufige Fußgängerzone sowie die vielen unverwechselbaren römischen Bauwerke zeichnen die Stadt aus. Hierzu zählen insbesondere das ehemalige Stadttor „Porta Nigra“. Sie wurde ca. 180 n. Chr. erbaut und gilt als das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Die Porta Nigra bildet einen guten Ausgangspunkt für Stadterkundungen und ist gleichzeitig eine unverwechselbare Verbindung der antiken Vergangenheit und der modernen Stadt. Ein weiteres Highlight sind die Kaiserthermen, die jüngsten der drei römischen Badeanlagen in Trier, die im 4. Jh. gebaut wurden und damals zu den größten Badeanlagen des römischen Reiches gehörten. Weiteres unter  www.trier.de