Los geht’s an der Johann-Adams Mühle in Theley, einem zweigeschossigen Fachwerkbau mit seinem Mühlrad. Die einzige Mühle im Saarland, bei der die Mahlstube noch mittelalterliche Züge aufweist. Ist das Mühlenmuseum geöffnet, lohnt sich ein Blick ins Innere. Man kann auch den Bäckern bei einem der regelmäßigen Brotbackkurse über die Schulter schauen.
Vom Parkplatz führt eine asphaltierte, aber wenig befahrene Straße Richtung Norden durch Kornfelder und blühende Wiesen nach Selbach. Hinweisschilder weisen bereits den Weg zur Nahequelle und zum Wildfreigehege des Heimat- und Verkehrsvereins Selbach. Hier können Damwild, Sikawild und Bergziegen nicht nur betrachtet, sondern auch gefüttert und gestreichelt werden. Als optischer Blickfang warten mitten im Gehege einige Pfauen darauf, ihr farbenprächtiges Kleid zu präsentieren.
Wer nicht im Wildgehege rasten will, setzt seinen Weg linker Hand in Richtung Schutzhütte Nahequelle fort. Von dort führt ein Waldweg zur eigentlichen Nahequelle. Nach der Rast geht es den Weg durch Selbach wieder zurück bis zur Weggabelung jenseits der Ortsgrenze. Hier geht es geradeaus weiter in Richtung Hofgut Imsbach. Den Schaumberg fest im Blick, führt der Weg wieder durch Wälder, Wiesen und weite Kornfelder, an deren Rand blaue Kornblume wie immer wiederkehrende bunte Farbtupfen wirken.
Am Waldrand geht’s geradeaus am Bruderborn vorbei, dann führt die Straße links bergab zum Saarländischen Ökologiezentrum Hofgut Imsbach mit angeschlossenem Bioland-Hof und Reitanlage. Der gut beschilderte Rundwanderweg um das Hofgut führt zu einem großen Ameisenhaufen, einem Waldxylophon und einem kleinen Barfußpfad. Der Weg zurück zum Ausgangspunkt liegt, wenn man am Hofgut vorbeigeht, auf der linken Seite und führt vorbei an einem großen Fischweiher. Direkt dahinter geht es rechts auf einem Waldweg zurück zur Mühle.
Die Strecke hat inklusive aller Abstecher eine Länge von 13 Kilometern.
Weitere Vorschläge für Wanderungen, zu Fuß oder mit dem Rad, teilt Ihnen gerne die Heimleitung mit.
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